Der Countdown: 7 Monate vor der Hochzeit: Ankunft der Gäste planen

Die Gäste sind ein wichtiger Bestandteil der Planung und machen die Hochzeit zu einem ganz besonderen Tag. Es ist üblich, dass Menschen, die man auch selten sieht, für das große Fest über viele hunderte Kilometer anreisen. Teilweise kommen die Freunde und Familienmitglieder aus anderen Ländern und steigen sogar in ein Flugzeug, um mit dem Brautpaar die große Freude zu teilen. So rührend es auch ist, dass die Gäste keine Kosten und Mühen scheuen um dabei sein zu können: Das Brautpaar kann mit einfachen Gesten die Reisenden ermuntern und das Erlebnis rundum perfekt unterstützen.

Anreise und Unterkunft: Wer zahlt die Kosten?

Wenn die Gäste einen langen Weg auf sich nehmen, benötigen sie nicht nur ein Ticket, sondern auch eine Übernachtungsmöglichkeit. Dabei stellen sich viele Paare die Frage, wer für die entstehenden Kosten aufkommt. Ist es üblich, als Gastgeber auch das Zimmer zu stellen?

In den meisten Fällen steht es fest: Niemand erwartet, dass das Brautpaar die Kosten für die Unterbringung übernimmt. In Deutschland ist es ganz üblich, dass die Gäste die Rechnungen für ihre Hotelzimmer selbstständig begleichen und das Hochzeitspaar davon meistens keine Notiz nimmt. Manche Paare können es sich leisten, die Unterkunft ihrer Gäste zu finanzieren. Es ist ein tolles Geschenk für die Besucher und sehr fürsorglich, aber definitiv keine Pflicht.

Tipp

Damit keine Missverständnisse aufkommen kann in der Einladung vermerkt werden, dass zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten reserviert sind und die Gäste bei Bedarf die Zimmer selbstständig buchen können.

Einige Hochzeiten werden in großen Räumen gefeiert, die inklusive des Caterings von einem Hotel angeboten werden. Bei solchen Feierlichkeiten bietet es sich an, direkt im Hotel zu übernachten. Einige Veranstalter bieten sogar die Hochzeitssuite als ein Geschenk des Hauses an. Für die Gäste kann das Brautpaar häufig eine Ermäßigung bekommen, damit sie keine zu hohen Kosten tragen müssen und dieses Angebot wird erfahrungsgemäß sehr gerne angenommen. Die Vorteile liegen auf der Hand, niemand muss aufgrund von einem langen Heimweg die Feier vorzeitig verlassen, es ist bequem und sicher und am Folgetag können die Gäste mit den Frischvermählten gemeinsam Frühstücken. Trotzdem sollte das Brautpaar nicht darauf bestehen, dass die Gäste im entsprechenden Hotel übernachten. Vor allem bei teuren Hotels kann ein finanzielles Problem die Stimmung trüben, daher sollte es jedem Gast möglich sein, auch eine günstigere Unterkunft mieten zu können.

Bedingungen für die Gäste rechtzeitig aushandeln und Zimmer provisorisch reservieren

Gäste unterstützen

Wenn die Gäste die Einladung in der Hand halten, freuen sie sich über Tipps und Hinweise, wo sie übernachten können. Das Brautpaar kann eine kleine Übersicht von Hotels und Pensionen mit Kontaktdaten, Preislisten, Entfernung und Verkehrshinweisen mit in den Umschlang packen oder auf ihrer Hochzeitshomepage vermerken. So haben die Gäste Zeit, sich ausgiebig mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, sich ggf. zusammenschließen und gemeinsam Schlafmöglichkeiten zu suchen.

  • Am besten Hotels in allen Preisklassen auswählen
  • Auf die Erreichbarkeit achten (Uhrzeit beachten!)
  • Auch Gruppenangebote raussuchen (z. B. Mehrbettzimmer in einer Jugendherberge)
  • Alternativmöglichkeiten abchecken (Ferienhäuser, Zeltplätze)

Die Frage des Geldes

Wer ein ganzes Gebäude inkl. Schlafräume für die Hochzeit mietet, muss die gesamten Kosten auslegen. Natürlich kann man die Übernachtungskosten trotzdem die Gäste tragen lassen, schließlich entscheiden sie sich selbst, ob sie das Angebot nutzen. Das Brautpaar sollte sich nicht am Tag der Hochzeit drum kümmern, das Geld von den Übernachtungsgästen einzusammeln. Es bestehen diverse Möglichkeiten, die Bezahlung unkompliziert zu gestalten.

  • Teilt den Gästen mit, welche Kosten auf sie zukommen und ob etwas mitgebracht werden muss, z. B. Bettwäsche oder Handtücher.
  • Die Gäste können den Betrag für das Zimmer vorab überweisen, so hat das Brautpaar den Überblick und die Gäste müssen sich am Feiertag nicht mit dieser Frage befassen
  • Ist die Überweisung nicht die bevorzugte Variante, so kann man eine Vertrauensperson bitten, ein Ansprechpartner für die Fragen der Übernachtung zu sein. Diese Person, beispielweise die Mutter oder der Trauzeuge, kann anhand einer Liste die bezahlten Zimmer abhaken.
  • Eine vertrauensvolle und sehr beliebte Variante ist die Kasse des Vertrauens, die beim Frühstück aufgestellt wird. Diese sollte sichtbar platziert sein, damit kein Besucher das Bezahlen vergisst. Die Gäste sollten sich zur Sicherheit in eine Liste eintragen, wenn sie bezahlt haben. Diese Variante ist nur bei einem Vertrauensverhältnis mit den Gästen möglich. Dabei sollten möglichst keine fremden Personen Zugang zu der Kasse haben. Ebenso besteht die Gefahr, dass manche Gäste das Bezahlen schlichtweg vergessen und nachträglich daran erinnert werden müssen.

 

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